PLATZ VON LA CANDELARIA und PALAST VON CARTA
Er liegt am Eingang des ehemals existierenden Schlosses von San Cristóbal, und diente zur Besichtigung der Garnison. Deshalb wurde er auch Plaza Real (Königlicher Platz) oder Del Castillo Grande (des großen Schlosses) genannt. Diese ursprüngliche Bezeichnung wurde in Plaza de La Pila (Platz des Beckens) umgewandelt, als 1706 dort ein öffentlicher Brunnen aufgestellt wurde. Man kannte ihn ebenfalls als Plaza de La Constitución (Platz der Verfassung), und schließlich erwarb er seinen derzeitigen Namen, als 1787 das Denkmal zu Ehren des Triumphs der Candelaria da aufgerichtet wurde.
Das Monument, klassizistischen Stils, wird dem Genueser Pasquale Bocciardo zugeschrieben, und ist aus Carrara-Marmor angefertigt. Das Bild der Jungfrau hat gotische Züge, und zu ihren Füßen befinden sich die Skulpturen von vier Oberhäuptern der Guanchen in ehrerbietiger Haltung.
Auf einer Seite des Platzes steht der Palast von Carta, aus dem Jahr 1752, eines der besten Werke der Zivilarchitektur des kanarischen Barocks, wenn auch seine Fassade die Nähe des kommenden Klassizismus anzeigt. Der Kapitän Matías Rodriguez Carta ließ das Anwesen bauen. Seine nüchterne Vorderseite steht im Kontrast zu dem Reichtum der Stuckarbeiten und der Balkonreihe im Innern.
Ganz dicht dabei befindet sich das Gebäude des Casino, das im Jahre 1935 errichtet wurde, im Stil des modernistischen Eklektizismus jener Epoche. Es beherbergt ein bedeutendes Kunsterbe, mit Werken bekannter kanarischer Maler.
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KIRCHE VON SAN FRANCISCO UND PLATZ VON EL PRÍNCIPE
Die heutige Kirche von San Francisco war die des inzwischen verschwundenen Franziskanerklosters von San Pedro de Alcántara, und da stand ursprünglich die Wallfahrtskapelle von Nuestra Señora de La Soledad. Der derzeitige barocke Bau wurde im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts angefertigt. Er hat einen wunderschönen Säulengang in korinthischem Stil, mit zwei gewundenen Säulen aus kanarischem Stein.
Das Innere besteht aus drei Schiffen, es ist prunkvoll, und zeigt einen deutlich barocken Stil.
Das mittlere Retabel, mit reicher Verzierung (18. Jahrhundert), das als eines der besten auf den Kanarischen Inseln angesehen wird, wahrt die Bildnisse von La Inmaculada, einem Werk aus dem 19. Jahrhundert der andalusischen Schule, von San Francisco de Asís, aus Ateliers von Havanna, und von Santo Domingo, aus dem 17. Jahrhundert, von einem anonymen kanarischen Autor.
Ebenfalls beachtenswert ist El Señor de Las Tribulaciones, eine etwa 50 Zentimeter große barocke Büste des Ecce Homo, der Sevillanischen Schule und von unbekanntem Autor.
In der Kapelle von La Orden Tercera, in der Straße Villalba Hervas, die 1763 von mehreren irischen Familien gegründet wurde, befindet sich eines der besten Stücke der kanarischen Karwoche: das Bildnis von El Señor del Huerto.
Hinter der Kirche ist der ehemalige Obst- und Gemüsegarten des Klosters von San Pedro de Alcántara nun von dem Platz von El Príncipe belegt; dieser wurde 1857 von Manuel de Oraá entworfen, und verdankt seinen Namen dem damaligen Prinz von Asturien, Alfons XII.
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THEATER GUIMERÁ
Es wurde 1849 von dem Architekten Manuel de Oraá in klassizistischem romantischem Stil entworfen, und auf dem Gelände des früheren Klosters von Santo Domingo gebaut. Besagtes Kloster existierte bis ins Jahr 1835, Datum der Verweltlichung von Mendizábal unter dem Königreich von Isabella II.
Das Theater wurde zwar 1851 eingeweiht, erhielt jedoch seinen heutigen Namen erst im Jahre 1925, zu Ehren des berühmten Dramaturgen Angel Guimerá, aus Teneriffa, der 1924 in Barcelona verstarb.
Das Gebäude wurde vor kurzem restauriert; sein Inneres ist mit Goldplättchen verziert, und an der Decke sind Fresken des Künstlers aus Teneriffa, Angel Romero, zu sehen.
KIRCHE VON LA CONCEPCIÓN
Im Jahre 1500 begann der Bau einer der Santa Cruz (dem Heiligen Kreuz) gewidmeten Kirche, die von dem Pater Juan Guerra gegründet wurde. Der Tempel, dem 1638 der Name von Nuestra Señora de La Concepción verliehen wurde, fiel im Jahre 1652 den Flammen zum Opfer, und wurde 1653 wiederaufgebaut; der heutige Turm wurde 1786 errichtet.
So stammt also die derzeitige Struktur der Kirche aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie besteht aus fünf Schiffen, hat einen Grundriss in der Form eines lateinischen Kreuzes und einen toskanischen architektonischen Aufbau, mit spürbaren Einflüssen der kanarischen kolonialen Ästhetik.
Dieser Tempel verwahrt ein sehr bedeutendes Kunsterbe. Die ältesten Elemente, in dieser Hinsicht, sind das kleine gotische Bildnis von der Jungfrau von Consolación, zu deren Ehren der Eroberer Fernández de Lugo im Jahre 1496 eine Wallfahrtskapelle errichtete, und das Kreuz der Eroberung, das der genannte Soldat an Land getragen hatte, als er 1494 von Bord gegangen war.
In der Kirche befinden sich eine Reihe von Becken aus Marmor, im Stil von Genua. An der Kanzel sind die Schnitzereien des Künstlers aus Teneriffa, Rodríguez de La Oliva, besonders erwähnenswert.
Was die Goldschmiedearbeiten betrifft, so ist allen voran der Thron aus Silber zu nennen, auf dem das Bildnis von El Santo Entierro in der Karwoche getragen wird. Man sieht ihn als einen der besten auf den Kanarischen Inseln an. In der Sakristei wird der Thron von El Corpus verwahrt, der von Damián de Castro, aus Córdoba, angefertigt wurde, ein Autor, von dem auch andere Stücke erhalten sind.
Die Gebrüder Logman statteten diesen Tempel mit wertvollen Werken aus, wie zum Beispiel der wunderschönen Monstranz, die "von den Logman" genannt wird.
Das Meisterwerk in dieser Kirche ist für viele die Kapelle von den Carta, in der Vorsakristei. Der Kapitän Matías Rodríguez Carta ordnete, im 18. Jahrhundert, ihren Bau an, und weihte sie San Matías. Ihr Retabel ist äußerst reich verziert, und es hat einen Schnörkelbarockstil.
Der Hochaltar untersteht der Inmaculada Concepción, einem ausgezeichneten Bildnis des Künstlers Fernando Estévez, aus La Orotava. Das Retabel ist eines der elegantesten barocken Stücke auf ganz Teneriffa.
Auch eines der besten Werke der religiösen Kunst der Insel ist in diesem Tempel verwahrt, der Cristo del Buen Viaje, aus dem 17. Jahrhundert. Daneben gibt es weitere kostbare Stücke, wie etwa Werke der kanarischen Bildschnitzer Miguel Arroyo, Luján Pérez, Rodríguez de La Oliva, González de Ocampo und Fernando Estévez.
Was Malereien angeht, so ist zu sagen, dass es in der Kirche zwei interessante Gemälde von Juan de Miranda gibt, neben weiteren anonymen Werken.
Zudem verfügt die Kirche über ein wichtiges Musikarchiv und eine 1862 in London gebaute Orgel.
PARK GARCÍA SANABRIA
Er belegt eine Fläche von 67.230 Quadratmetern. Seine Gründung ist auf Spenden des Volkes zurückzuführen, und seine Errichtung wurde 1926 von dem Bürgermeister García Sanabria beschlossen.
In diesem Park stehen diverse Skulpturen von großem künstlerischem Wert, von denen einige von der I. Internationalen Ausstellung von Skulpturen im Freien herrühren, und Autoren wie Pablo Serrano und José Guinovart zu verdanken sind. Außerdem sind dort auch Büsten von berühmten Persönlichkeiten der Stadt sowie zahlreiche Bäume und Pflanzen zu finden, die wie in einem botanischen Garten katalogisiert sind.
In der Mitte des Parks erhebt sich das Monument zu Ehren von García Sanabria (1938), ein expressionistisches Werk des Bildhauers Francisco Borges Salas, das von dem Architekten Marrero Regalado entworfen wurde; neben diesem Denkmal steht "La Fecundidad".
MARITIMER PARK CÉSAR MANRIQUE
Die Zone von Los Llanos, die derzeit erschlossen wird, weist an ihrem Ufer die wunderbaren Freizeiteinrichtungen des Maritimen Parks auf, die nach ihrem Schöpfer, dem verstorbenen kanarischen Künstler César Manrique, benannt sind. Zu den neuartigen Kreationen dort gehören ein Palmetum, ein weit angelegtes Gelände mit mehr als 5000 Palmen von über 300 Arten, und ein derzeit im Bau befindliches Palmenmuseum.
Derzeit verfügt der Maritime Park über drei Schwimmbäder, Freizeitzonen, Fitneßraum, Ludothek, Bar, Restaurant, Cafeteria und einen kleinen Strand.

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