MARKT VON NUESTRA SEÑORA DE ÁFRICA
Unter den von mir besuchten Orten ist natürlich die Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife, in die ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fuhr. Auf dem Marktplatz, der den Namen mercado de nuestra señora de africa trägt, spürt man deutlich die Nähe zum Schwarzen Kontinent, der nur wenige hundert Kilometer westlich der Kanaren liegt. Südfrüchte bekommt man auf dem Markt für wenig Geld, und gutes Brot gibt es an den Ständen ebenso wie allerlei Gewürze aus der ganzen Welt. Entsetzt hat mich die "Tierhaltung" auf diesem Markt. Dort werden beispielsweise Hühner in wirklich winzigen Käfigen zur Schau gestellt und man kann sich dort seinen zukünftigen Braten beim nervösen, ängstlichen Picken anschauen. Gut, dass ich Vegetarierin bin!

REGIONALES MILITÄRMUSEUM
Das Museum wurde 1988 in der Festung Castillo de Almeida eingerichtet und verwandelte sich mit den Jahren in eines der führenden Forschungszentren der historischen Kartenkunde der Kanaren. Unter den zahlreichen ausgestellten Waffen und anderen mit der Militärgeschichte der Kanaren verbundenen Objekten wird besonders das Thema des fehlgeschlagenen Angriffs von Admiral Nelson auf Santa Cruz vom 25. Juli 1797 hervorgehoben. Der diesem heldenhaften Ereignis gewidmete Ausstellungsteil zeigt u.a. das Geschütz "Tiger", das der Legende nach Nelson eine Verletzung beibrachte, die die Amputation seines rechten Arms zur Folge hatte.
Zu sehen sind aber auch historische Uniformen und persönliche Gegenstände berühmter Militärs, sowie Modelle alter militärischer Befestigungsanlagen. Im Hauptsaal hängen die beiden Fahnen, die die Truppen von Horacio Nelson auf Teneriffa zurückließen, sowie die der damaligen Volksmilizen Teneriffas. Im Museum werden darüber hinaus auch antike Waffensammlungen der Guanchen und der spanischen Eroberer der Inseln ausgestellt, die diese bei ihren Kämpfen während der Konquista am Ende des 15. Jahrhunderts verwendeten. Schließlich finden wir auch Ölbilder und Aquarelle berühmter kanarischer Maler.
MUSEUM DER SCHÖNEN KÜNSTE
Die Ausstellungsobjekte des Museums sind auf vierzehn Säle verteilt und zeigen vor allem Malereien, obwohl auch Kunstwerke der Bildhauerei und der niederen Künste ausgestellt werden. Das Museum verfügt sowohl über eigene Bestände als auch über ständige Leihgaben aus dem Museum El Prado in Madrid aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert. Unter den ausgestellten Meisterwerken heben wir besonders die folgenden hervor: "Der Heilige Josef", von Ribera, das "Portrait von Isabel II", von Federico de Madrazo, das "Portrait von Fernando Viscaí", von Joaquín Sorolla, das "Triptychon von Nava", aus der flämischen Schule des 16. Jahrhunderts, dessen zentraler Teil von Peter Coeck stammt und erst kürzlich durch das Institut für Historisches Erbe Spaniens restauriert wurde.
Darüber hinaus gehören zu seinen festen Beständen eine große Bandbreite von Meisterwerken kanarischer Maler, wie zum Beispiel von u.a. Gaspar de Quevedo, Cristobal Hernandez de Quintana, Juan de Miranda, González Méndez, Valentín Sanz, Bonnín, Sureda, Alfaro, Guezala, Pedro González und Oscar Domínguez.
MUSEUM DER NATUR UND DES MENSCHEN
Es befindet sich in der Hauptstadt Teneriffas, in einem ehemaligen Bürgerspital, einem neoklassizistischen Gebäude von verbrieftem kunsthistorischem Wert. Das Museum vereint zwei Institutionen verschiedener Art und Aufgabe in einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt und schafft so wichtige Synergieeffekte, sowohl in der wissenschaftlichen Arbeit, als auch bei der Nutzung der vorhandenen Mittel.
Diese hervorragende Einrichtung bietet den Bürgern sowie den vielen Besuchern das gesamte, in Jahrzehnten der Forschung und wissenschaftlicher Arbeit zusammengefügte Spektrum an Fundstücken und Erkenntnissen. Sie führt die Besucher an das natürliche und kulturelle Erbe der Inseln heran, gestützt auf die Sammlungen und Forschung im Bereich der Biologie, Archäologie, Paläontologie und Paläopathologie, der Arbeiten des archäologischen Museums, des naturwissenschaftlichen Museums sowie des kanarischen Instituts für Bioanthropologie. Ein Besuch der Dauerausstellung beginnt im Erdgeschoss mit einem Rundgang durch die Abteilung "Ursprung und Beschaffenheit des kanarischen Archipels". Danach gelangt man in das Obergeschoss, wo dem Besucher mit "Kanaren im Wandel der Zeiten" alles Wissenswerte über Gegenwart und Vergangenheit des Archipels geboten wird. Schliesslich kann man zwischen einem Rundgang durch die archäologische oder naturwissenschaftliche Abteilung wählen, welche in zwei symmetrischen Ringen um die Innenhöfe des Gebäudes angelegt sind. Im archäologischen Ring gibt es die thematischen Sammlungen der präkolumbischen Kunst und der afrikanischen Ethnographie, dann die "Vorgeschichte der Kanaren" und "Bioanthropologie des Menschen", wo unter anderem beeindruckende Mumien der Guanchen ausgestellt sind. Im naturwissenschaftlichen Ring findet man die Säle, die sich den "Fossilien, Mineralien und Steine" und der "Meeresbiologie" widmen.
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SCHLOSS VON SAN JUAN
Das Schloss von San Juan, das auf der Insel am besten erhaltene, wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet und 1765 wiederaufgebaut. Volkstümlich ist es als Castillo Negro bekannt, denn es steht an der Caleta de Negros. Sein Grundriss ist rund, es ist befestigt, und besteht aus vulkanischen Werksteinen in grauen Tönen. Ganz dicht dabei befindet sich der Maritime Park "César Manrique".
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PLAZA DE ESPAÑA und CABILDO INSULAR
Der Architekt Tomás Machado ist der Autor des Denkmals zu Ehren der Gefallenen, ein Auftrag, der ihm 1944 erhielt wurde. Der Platz wurde im Jahre 1950 eingeweiht.
Die Bronzefiguren der Soldaten und der Heimat - als klassische Pieta - sind von dem Bildhauer Cejas Zaldívar, der ebenfalls die Steinreliefs an den Seiten anfertigte. Die Figur der Victoria (Sieg) ist ein Werk von Reyes Barroso.
An dem Platz erhebt sich das Cabildo Insular de Tenerife (das Gebäude der Inselregierung von Teneriffa), der Sitz der ersten Körperschaft von Teneriffa; es handelt sich um einen rationalistischen Bau, der zwischen 1934 und 1940 von dem Architekten Marrero Regalado errichtet wurde. Seine Linien fallen in den Rahmen des monumentalen Klassizismus. In dem Sitzungssaal sind mehrere interessante Wandbilder des kanarischen Malers José Aguíar zu sehen.
Gegenüber von dem Cabildo beginnt die Alameda del Duque de Santa Elena oder Marqués de Branciforte. Am äußeren Teil dieses Platzes, angrenzend an die Hafenzone, wurde im Juli 1998 ein Denkmal aufgestellt, das eine Frau aus dem Volk repräsentiert, als Allegorie der Bürgerwehr gegen den englischen Angriff von Nelson, im Juli 1797. Die Skulptur, ein Werk von Manuel Bethencourt, steht auf einer großen Basis mit gläserner Vorderseite, in deren Innern sich die Bildnisse des Konteradmirals Nelson und des Generals Gutiérrez befinden.

Santa Cruz de Tenerife
La Laguna
Tegueste
Tacoronte
El Zauzal
La Matanza de Acentejo
La Victoria de Acentejo
Santa Ursula
Puerto de la Cruz
La Orotava
Los Realejos
San Juan de Rambla
La Guancha
Icod de los Vinos
Garachico
El Tanque
Los Silos
Buenavista del Norte
Santiago del Teide
Guía de Isora
Adeje
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San Miguel
Granadilla de Abona
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Candelaria
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