Sehenswürdigkeiten in Puerto de La Cruz

PUERTO DE LA CRUZ
Die beliebte Stadt am Fuße des grünen Orotava Tals strahlt Urlaubsatmosphäre aus. Buntes Treiben herrscht auf den typischen Plazas des einstigen Fischerortes Puerto de la Cruz, hinter dem sich der imposante Pico del Teide erhebt.
Bänke unter schattenspendenden Lorbeerbäumen dienen dem jungen und alten Publikum zur Rast auf den blumengeschmückten Plätzen. Der Urlaubsort bietet alles, was das Herz begehrt.

PUERTO DE LA CRUZ

WALLFAHRTSKAPELLE VON SAN TELMO

Die Avenida Colon endet am PLATZ DE LOS REYES CATOLICOS, wo eine Büste zu Ehren von Francisco de Miranda steht; es handelt sich um einen Vorkämpfer für die Unabhängigkeit der Republik Venezuela, einen Nachfahren von einem Sohn von Puerto, der sich gezwungen sah, im 18. Jahrhundert nach Amerika auszuwandern.
Wenige Meter davon entfernt erhebt sich die WALLFAHRTSKAPELLE VON SAN TELMO, die 1870 von dem Gremium der Händler gegründet wurde. Sie ist dem Dominikanerpater San Pedro Gonzalez Telmo, dem Schutzherren der Seefahrer, gewidmet. Das heutzutage verwahrte Bildnis des Heiligen stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Gemeinsam mit der Virgen del Carmen wird es gelegentlich der Patronatsfeste der Stadt, die im Juli begangen werden, in Prozession getragen.
Wenn wir unseren Spaziergang fortführen, gelangen wir zu dem
STRAND VON SAN TELMO, einem kleinen Ladeplatz mit etlichen natürlichen Teichen, der bei den Einheimischen schon seit eh und je sehr beliebt ist. Am Ende befindet sich der AUSSICHTSPUNKT PUNTA DEL VIENTO, wo sich die Skulptur Spectator, ein Werk des Künstlers dieser Stadt, Arnoldo Evora, erhebt.
Die Strasse Santo Domingo, die sich hier anschliesst, führt uns zu einem Gebäude, das früher einmal ein Dominikanerkloster war, und in dem der berühmte Schriftsteller und Politiker Luis Rodriguez Figueroa das Licht der Welt erblickte.


WALLFAHRTSKAPELLE VON SAN TELMO

RATHAUS und EUROPAPLATZ

Wir folgen dieser Strasse und gelangen zum RATHAUS; dieser renovierte Bau geht auf das Jahr 1973 zurück. An seiner Fassade können wir das Wappen der Stadt bewundern, das von Monsignore Bruno Heim entworfen wurde, und wo zu lesen ist: In der Mitte, der Drachen auf dem rot umrandeten Grün, der mythische Hüter des Gartens der Hesperiden, jenseits der Säulen des Herkules, des Edens der drei goldenen Nymphen; auf seinem Rücken, das rote lateinische Kreuz, das Kreuz von Puerto, das seinen Namen und seine Traditionen betrachtet; unter seinen Krallen erscheinen das Blau und drei gewellte Silberstreifen, die Wellen, welche, als Mittel für Handel und Expansion, am Ursprung der Stadt stehen; darüber, der Säbelschlüssel, der den Weg zu den Routen nach Indien öffnet; über dem Wappen, die Krone, als Sinnbild der Monarchie der Katholischen Könige.
Davor liegt der EUROPAPLATZ, ein wahres architektonisches Monument, das einer Festung ähnelt, die auf das Meer herunter schaut. Pfähle krönen den oberen Weg, und sechs Kanonen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die das Verteidigungsministerium und die Militärisch Zone der Kanarischen Inseln abgetreten haben, dienen als Zierde. Der Name dieses Platzes bedeutet eine Anerkennung für die europafreundliche Tradition dieser Stadt. An dieser Stelle befinden sich das FREMDENVERKEHRSBÜRO und ein zweistöckiger unterirdischer Parkplatz.

RATHAUS und EUROPAPLATZ__________________________ Anfang

HAUS VON MIRANDA

Das HAUS VON MIRANDA, auf der einen Seite des Platzes, steht am Anfang der Fussgängerstrasse von Las Lonjas; das ist einer der malerischsten Winkel der Stadt, wo noch die alten Pflastersteine erhalten sind, die früher einmal die Wege in der ganzen Ortschaft bedeckten, sowie auch wunderbare Exemplare kanarischer Architektur zu finden sind.

HAUS VON MIRANDA_______________________ Anfang

ZOLLHAUS

Wenn man an dieser Strasse am Meer weiter entlang geht, kommt man zu dem ZOLLHAUS, das im Jahre 1620 gegründet wurde, und das von der Real Hacienda, dem Königlichen Zollamt, gepachtet wurde, um dort die Zollbehörde als Residenz für die Verwalter einzurichten, und zwar bis 1833, als sie nach Santa Cruz verlegt wurde. Daneben war die Batterie von Santa Barbara, von der heute noch die kleine Treppe erhalten ist, die zum Meer führt (1741 errichtet). Sie war mit vier Kanonen gewappnet, zur Verteidigung der Schiffe, die in El Limpio de las Carabelas ankerten, dicht am Ende des alten Kais.
Dieser Hafen war im 17. und 18. Jahrhundert für die ganze Insel von ausserordentlich grosser Bedeutung. 80% aller Ausführten des Archipels wurden über den damaligen Hafen von La Orotava getätigt. Deshalb verlieh ihm auch der König Philipp IV. im Jahre 1648 den Titel Llave de la Isla (Schlüssel der Insel).


ZOLLHAUS_______________________ Anfang

ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM

Wir schlängeln uns durch die an den Land gezogenen Fischerboote und kommen in das volkstümliche Fischerviertel La Ranilla, wo sich das ARCHÄOLOGISCHE MUSEUM befindet. Es ist in einem kanarischen Herrenhaus des 19. Jahrhunderts untergebracht. Es wurde zwar 1991 eingeweiht, sein Ursprung geht jedoch auf das Jahr 1953 zurück, als das Archäologische Museum des Instituts für Spanische Studien der Kanarischen Inseln gegründet wurde. Seine Fonds schliessen eine interessante Kollektion von Keramik der Ureinwohner und sonstige wertvolle Utensilien ein, aber auch mumifizierte Reste der Guanchen, Karten aus dem 17. Jahrhundert, usw. Regelmässig werden dort thematische Ausstellungen über bestimmte Aspekte der Geschichte und der Kultur der Kanarischen Inseln organisiert.
Wenn man die Strasse Perez Zamora hinaufgeht, erblickt man die Gebäude, welche als erste dem Fremdenverkehr gewidmet wurden. Das heutige Casa del Pueblo (Haus de Volkes, ehemals Royal Hotel) ist ein gutes Beispiel dafür. Etwas weiter längs ist, auf der linken Seite, in der Strasse Jose de Arroyo, die Statue eines bedeutenden Malers von Puerto de La Cruz, FRANCISCO BONNIN, zu finden; seine Aquarelle rühmte die kubanische Dichterin Dulce Maria Loynaz, welche 1992 den Preis Cervantes erhielt, und die zur Ehrenbürgerin von Puerto de La Cruz ernannt wurde.

ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM _______________________ Anfang

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