Sehenswürdigkeiten in La Orotava

KIRCHE VON SAN JUAN DEL FARROBO

An dieser Stelle existierte seit 1606 die Wallfahrtskapelle von San Juan del Farrobo, die 1681 zur Parochialkirche wurde. Die heutige Kirche wurde zwischen 1728 und 1747 auf dem Grundstück der besagten Kapelle gebaut.

Ihr Stil ist Renaissance, und ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes. Auffallend ist ihr von einer pyramidenförmigen Kuppel gekrönter Turm. An der Seitenwand zur Straße von Fernando Fuentes hin ist der originelle Balkon einer der Sakristeien zu beobachten; darunter befindet sich eine Tür, an deren mittleren Kassetten Schädel zu sehen sind, die mit Tiaras, Biretten und Königskrone bedeckt sind, und einen deutlichen barocken Einfluss zeigen.

Der Tempel ist reich an Bildschnitzereien:

• Im Schiff des Evangeliums wird das Retabel von El Calvario durch eine Schnitzerei des Christus beherrscht, einem sevillanischen Werk aus dem 17. Jahrhundert, der Schule von Martínez Montañez. Dazu kommen das Bildnis von La Dolorosa, ein Werk von Fernando Estévez, und das von San Juan, eine Arbeit von Luján Pérez.

• In der Kapelle, welche das Schiff abschließt, befindet sich der Cristo de La Columna, eines der Bildnisse, dem in La Orotava die größte Verehrung zuteil wird; es ist dem berühmten sevillanischen Schnitzer des 17. Jahrhunderts Pedro Roldán zu verdanken.

• Das gleiche Retabel, barocker Struktur, beherbergt die Jungfrau von Gloria, eines der gelungensten Werke der Schnitzers aus Gran Canaria, Luján Pérez.

• In dem Schiff der Epistel sind besonders zu bemerken das Bildnis von La Inmaculada, das Gabriel de La Mata zugeschrieben wird und aus dem letzten Drittel des 17. Jahrhunderts stammt, und das Retabel der Jungfrau von El Carmen, mit Bild klassizistischer Züge von Luján Pérez.

• Besonders herausragend ist die Kapelle des Schutzpatrons des Tempels, San Juan Bautista, mit einem Retabel des Rokokos, das von Carlos de Acosta angefertigt wurde. Das Schnitzbild kommt aus Genua, sein Autor ist unbekannt, und es ist vom Ende des 17. Jahrhunderts.

Auch die Malereien sind bemerkenswert, vor allem:

• Die Tafelbilder von Las Virtudes Teologales, auf dem Bogen, der zu dem Altarraum überleitet.

• In der Sakristei ist die Kreuzigung, von Cristóbal Ramírez, zu sehen.

Unter den Goldschmiedearbeiten sind die barocke Urne der Heiligen Bestattung, aus dem 17. Jahrhundert, und die Sänfte für Fronleichnam, aus polychromem Holz, klassizistischen Stils, hervorzuheben.

Neben der Kirche existiert ein kleiner Platz, der Platz von Fernando Fuentes, mit einem Denkmal zu Ehren des venezolanischen Bildhauers und Politikers Rómulo Betancourt, Sohn eines nach Venezuela ausgewanderten Bewohners von La Orotava.

KIRCHE VON SAN JUAN DEL FARROBO  KIRCHE VON SAN JUAN DEL FARROBO

GARTEN VICTORIA

Es handelt sich um eine eklektische Konstruktion aus dem 19. Jahrhundert. Der Park hat ein Mausoleum, das nach Entwurf des französischen Architekten Adolphe Coquet errichtet wurde. Ursprünglich gehörte er den Marquis von La Quinta Roja, der Familie Ponte.

GARTEN VICTORIA _________________________Anfang

MUSEUM FÜR IBEROAMERIKANISCHES KUNSTHANDWERK

In dem restaurierten ehemaligen Dominikaner-Kloster ist das Museum für Iberoamerikanisches Kunsthandwerk untergebracht.

Auf die zwei Stockwerke verteilt sind fünf Säle, in denen nur ein Teil seiner vielen Schätze ausgestellt ist: Musikinstrumente, mit der Hand angefertigte Textilien, Keramik, Fasern und volkstümliche Kunst.

Das Museum hält einen Teil der Textilkollektion "García Cabrejo" in Gewahrsam, zu der Objekte aus dem 15. Jahrhundert gehören, und über sieben tausend Keramikgegenstände, die von dem Institut für Iberoamerikanische Kooperation kommen.

Wenn man die Säle durchschreitet, sollte man es nicht unterlassen, gleichzeitig die ganze Schönheit des Klosters zu bewundern.

MUSEUM FÜR IBEROAMERIKANISCHES KUNSTHANDWERK

KERAMIKMUSEUM "TAFURIASTE

Werkstatt und Verkauf von traditionellen spanischen Tonwaren. Untergebracht in einem historischen Haus in der Altstadt von La Orotava. Eigenes Design und Herstellung, Anfertigung von Spezialstücken auf Bestellung.

KERAMIKMUSEUM ___________________________Anfang

PUEBLOCHICO (THEMEPARK)

PUEBLOCHICO ist die erste Miniaturstadt auf den Kanaren. Nachgebildet im Maßstab 1:25 sind Landschaften und Sehenswürdigkeiten von allen kanarischen Inseln in 60 Modellanlagen. Die Miniaturstadt vereint so Geschichte, Kultur, Kunst, Technik, Natur und Freizeit innerhalb eines Aufsehen erregenden neuen thematischen Konzepts.
Der Themenpark ist als Freiluftmuseum gestaltet, in dem der Besucher die sehenswertesten Elemente von Architektur, Brauchtum und Natur der Inseln kennen lernt. Zusammen mit den interaktiv zu bedienenden, zahlreichen Licht-, Klang- und Bewegungseffekten wird ein Besuch des 20.000 qm großen Parks zu einem Erlebnis für Groß und Klein.
Vorhanden sind Toiletten, Cafeteria, Vortragssäle, Andenkenladen.Behindertengerecht eingerichtet - Botanischer Garten im Innenraum.

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