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RATHAUS.
Das Rathaus von La Laguna wurde seit dem 16. Jahrhundert diversen Umbauten unterzogen; die wichtigste davon betraf die heutige Hauptfassade, die 1822 von Juan Nepomuceno Conejo in Quadersteinwerk ausgeführt wurde, und das bemerkenswerteste Beispiel des zivilen Klassizismus auf den Kanarische Inseln darstellt. In dem Teil des Baus, der zur Straße von La Carrera und Obispo Rey Redondo liegt, ist noch das Portal des alten Hauses des Corregidor (Ko-Gouverneurs) erhalten. Auf der Giebelseite ist das Wappen von Karl V. zu sehen, und an beiden Seiten davon, befinden sich die von Teneriffa und des Gouverneurs der Insel, Jerónimo de Sotomayor. Der öffentliche Sitzungssaal besitzt eine kostbare Kassettendecke im kanarischen Mudejarstil. Es sind dort bedeutende Reliquien erhalten, wie: Die Standarte, welche der Statthalter Alonso Fernández de Lugo trug, als er Teneriffa für die Krone von Kastilien eroberte Die Königliche Verordnung aus dem Jahr 1510, mittels welcher die Königin Johanna die Wahnsinnige der Stadt den Titel der Villa (Stadt mit Stadtrecht) gewährte Das Wappen, das zugleich das der Insel Teneriffa ist Das Historische Archiv, eines des vollständigsten der Kanarischen Inseln.

HAUS DES CORREGIDOR
Sein Bau begann im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts und wurde 1545 beendet. An der Fassade ist ein ausgezeichnetes Portal aus rotem Quaderstein, eines des repräsentativsten Beispiele des Platereskstils auf den Kanarischen Inseln, zu sehen. Sein Name hat dieses Haus der Tatsache zu verdanken, dass es Sitz der Corregidores (Ko-Gouverneure) der Insel während ihrer Regierungszeit war. Später wurde es dann zur Wohnstätte des Bischofs Joaquín Lluch y Garriga, und derzeit sind dort Geschäftsstellen des Rathauses untergebracht.
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KATHEDRALE
Die Kathedrale wurde auf dem Grundstück der alten Kirche von Nuestra Señora de Los Remedios errichtet, deren Bau 1515 begonnen hatte. Ursprung des Ganzen war eine kleine, im Jahre 1511 errichtete, Wallfahrtskapelle. Sie wurde 1818 zur Kategorie der Kathedrale erhoben, als mittels Bulle des Papstes Pius VII. das Bistum von Teneriffa (Diözese Nivariense) geschaffen wurde. 1897 wurde das Gebäude als baufällig erklärt und abgerissen; nur das Giebeldreieck im klassizistischen Stil wurde erhalten; es war 1820 gemäß Plänen der Kathedrale von Pamplona, ein Werk des Architekten Ventura Rodríguez, errichtet worden. Der heutige Bau, der 1913 eingeweiht wurde, ist klassizistischen Stils, mit Kreuzgewölben, und beruht auf Plänen des Ingenieurs Rodrigo de Vallabiga, der die Hauptfassade in ihrer Gesamtheit respektierte. In der Kathedrale ist ein interessantes Erbe zu finden: im Altarraum ist ein Tabernakel, das der Schnitzer aus Gran Canaria, José Luján Pérez, 1795 anfertigte; gekrönt wird es von einer anonymen Schnitzerei (16. Jahrhundert) von dem Gekreuzigten Christus, El Cristo de Los Remedios. Des Weiteren ist das große barocke Retabel von Los Remedios zu erwähnen, das aus der ersten Hälften des 18. Jahrhunderts stammt, und ein wunderbares Gefüge von sieben Tafelmalereien aufweist; sie werden Hendrick Van Balen, dem Meister von Van Dyck, zugeschrieben, wenn man sich an die Hypothese des Konservators für flämische Malerei des Museums des Prado, Matías Díaz Padrón, hält. Diese Bilder gehörten zu dem Retabel von Mazuelos, das 1597 in Flandern von Pedro Afonso Mazuelos in Auftrag gegeben worden war. Ein anderes bedeutendes Retabel ist das von El Señor de La Columna, in klassizistischem Stil (von dem die Ansicht besteht, dass es Martin de Vos, ein Mitarbeiter von Tintoreto, ausführte). Eine wunderbare Kanzel aus Marmor von Carrara, ein Werk des Bildhauers aus Genua Pascuale Bocciardo aus dem Jahr 1762, ein großes Gemälde über das Thema Las Ánimas del Purgatorio des kanarischen Malers Cristóbal Hernández de Quintana (1651-1725), sowie das Heilige Abendmal, ein Bild von Juan de Miranda, sind ebenfalls erwähnenswert. Unter den Schnitzbilder sind hervorzuheben: Die Jungfrau von Los Remedios, aus polychromem Holz, von dem Beginn des 16. Jahrhunderts, möglicherweise das erste Werk der religiösen Kunst, das auf Teneriffa geschaffen wurde Cristo Atado a La Columna (Schule von Genua, 18. Jahrhundert) Nuestra Señora de Los Dolores, des spanischen Schnitzers Carmona, 18. Jahrhundert Ein Bildnis des Christus, von dem Schnitzer Fernando Estévez, aus Teneriffa Ein wunderschönes Bildnis von Nuestra Señora de La Luz, die beste Schnitzerei, die in der Kathedrale zu finden ist, scheinbar ein Werk des Meisters Juan Bautista Vázquez El Viejo, Gründer der Sevillanischen Schule des 16. Jahrhunderts, ein Bildnis, das im Museum der Kathedrale verwahrt wird. Zudem gibt es dort einen klassizistischen Chor (19. Jahrhundert), ein Werk des Meisters Domingo Pérez, eine große in vergoldetem Silber gearbeitete Monstranz, im Rokokostil, eine Sänfte für Prozessionen des Corpus Christi (Fronleichnam) aus getriebenem Silber, zahlreiche Goldschmiedearbeiten der kanarischen und amerikanischen Schule sowie der von Córdoba, und eine große Anzahl von geweihten Ornaten.
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KLOSTER VON SANTA CATALINA
Das Dominikanerkloster der Klausurnonnen von Santa Catalina de Siena wurde 1611 eingeweiht, auf dem Grundstück des Hauses der Statthalter. Es gibt dort interessante barocke Retabel, das im Altarraum und das von der Jungfrau von El Tránsito, sowie eine Auslage in getriebenem Silber. Das Bemerkenswertesten in der Kirche des Klosters ist die Skulptur, die Santa Rosa de Lima darstellt, ein Werk von Rodríguez de La Oliva. Einmal im Jahr, am 15. Februar, werden die Türen des Klosters geöffnet, um den Gläubigern den unverwesten Körper der Dienerin des Herren, Schwester María de Jesús de León Delgado, (1643-1731) zu zeigen.
SANKTUARIUM VON EL CRISTO
(Kirche von El Cristo) (Franziskanerkloster von San Miguel de Las Victorias) Die Franziskaner, die mit der Eroberung auf die Insel kamen, errichteten das ehemalige Kloster von San Miguel de Las Victorias im Jahre 1506; dieses verschwand 1810 infolge eines Brandes, bei dem es jedoch den Bewohnern von La Laguna gelangt, das Bild des Christus zu retten. Die Schnitzerei im gotischen Stil von El Cristo de La Laguna (zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts), eines der Bildnisse, das die Leute von Teneriffa am meisten verehren, kam im Jahre 1520 auf die Insel, auf Bitte des Statthalters Alonso Fernández de Lugo, dem die Skulptur scheinbar von dem Herzogspaar von Medina Sidonia geschenkt wurde, damit ihr auf Teneriffa Kult erwiesen würde. Zweimal im Jahr wird das Bildnis in Prozession getragen: einmal gelegentlich der Patronatsfeste der Stadt (14. September), an denen es auf einem Silberkreuz geführt wird, und das andere Mal bei der Prozession in den frühen Morgenstunden des Karfreitags, wo es auf seinem schlichten Holzkreuz getragen wird. Die heutige Kirche verwahrt außerdem: Ein Bildnis von La Dolorosa, des kanarischen Schnitzers Rodríguez de La Oliva Ein anderes Bildnis von San Francisco de Asís Ein bedeutendes Legat an Goldschmiedearbeiten, die größtenteils aus den besten Ateliers von La Laguna kommen.
BISCHOFSPALAST oder HAUS SALAZAR
(Palast der Grafen von El Valle de Salazar) Der Palast war die Residenz der Grafen von El Valle de Salazar, die seinen Bau 1664 in Angriff nahmen. Die Fassade ist ein Werk von Juan González de Castro Illada, und wurde 1681 von den Steinmetzmeistern Juan Lizcano und Andrés Rodríguez Bello ausgeführt. Die schlichte und ausgewogene Gestaltung, barocker Tendenz, macht aus dieser Fassade, nach Ansicht vieler, die beste der Zivilarchitektur der Kanarischen Inseln. Bevor dieser Palast im 19. Jahrhundert erworben wurde, um daraus den Sitz der Bischöfe von La Laguna und der Amtszimmer der Kurie zu machen, funktionierte dort das Casino El Porvenir, und auf dem Klavier jener Gesellschaft komponierte Teobaldo Power einen Großteil seiner Cantos Canarios. Das Innere, das um einen Hof mit von Säulen gestützten Galerien angeordnet ist, enthält bedeutsame Kunstwerke, mit Bildern der Maler Francisco Bonnin, José Aguiar, Mariano de Cossio, Manuel López Ruiz und Martín González, sowie Skulpturen, unter denen die Büsten der Bischöfe Rey Redondo und Fray Albino, von Mariano Benlliure, hervorzuheben sind.
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INSTITUT DER KANARISCHEN INSELN CABRERA PINTO
Lange Zeit war dies das einzige Gymnasium der Kanarischen Inseln; im 19. und einem Großteil des 20. Jahrhunderts besuchten es zahlreiche der Inselbewohner, die später internationalen Ruhm erlangten, wie Benito Pérez Galdós, Blas Cabrera Felipe oder Tomás Morales. Bis zur Verweltlichung, im 19. Jahrhundert, was es ein Kloster der Augustinermönche, das dem Heiligen Geist geweiht war. Dieser religiöse Orden ließ sich im Jahre 1504 in La Laguna nieder, und erhielt 1701 die Genehmigung, Unterricht zu erteilen. Das Kloster ermöglichte, aufgrund seines bedeutenden Einflusses im Erziehungswesen, die Gründung der Universität von La Laguna. Aus der Zeit seines Baus, der gegen 1560 beendet wurde, sind noch verschiedene architektonische Elemente erhalten, wie der Kreuzgang, aus rotem Stein, und der Innenhof, einer der schönsten auf den Kanarischen Inseln. Das Gebäude wurde von Miguel de Unamuno besichtigt. In dem Institut der Kanarischen Inseln, dem Erben der ersten Universität, sind auch bedeutende wissenschaftliche Kollektionen und Kunstwerke verwahrt, unter denen die Malereien des Romantischen Museums von Madrid hervorzuheben sind.
KIRCHE VON LA CONCEPCIÓN
Dies war die erste Pfarrkirche von Teneriffa, und das Mutterhaus für alle, die von dem 16. Jahrhundert an gegründet wurden. Der Statthalter legte ihren Standort gerade auf diesem Grundstück fest, denn da war 1496 das Fronleichnamsfest begangen worden, das erste Mal, dass dies auf Teneriffa gefeiert wurde. Die ursprüngliche Kirche wurde in den darauffolgenden Jahrhunderten zahlreichen Veränderungen, Erweiterungen und Umbauten unterworfen. 1974 wurde sie neu errichtet, nachdem ihre Schiffe in den sechziger Jahren zusammengestürzt waren. Der tiefgreifendste Umbau, der zuvor stattgefunden hatte, ging auf das 18. Jahrhundert zurück, und war laut Plänen des Architekten Diego Nicolás Eduardo durchgeführt worden. 1948 wurde die Kirche zum nationalen historischen und künstlerischen Monument erklärt. Ihr Grundriss ist der für die kanarischen Tempel charakteristische, mit drei Schiffen, Rundbögen und Stuckarbeiten im Mudejarstil. Der Turm, aus Mühlstein, ist bereits der dritte, den der Tempel hat; er wurde 1697 fertiggestellt, und er ist heutzutage das repräsentativste Wahrzeichen von La Laguna. Die Kirche beherbergt ein reiches Kunsterbe: Ganz besonders bemerkenswert ist die Kanzel, ein barockes Schnitzwerk aus edlem Holz des Ende des 18. Jahrhunderts (anonymer Autor). Sie wird als Juwel ohnegleichen in ihrer Art angesehen. Unter dem Reichtum an Skulpturen sind zu erwähnen: La Predilecta (La Dolorosa), von José Luján Pérez, in der Kapelle von El Santísimo Cristo El Cristo del Rescate, aus der spanischen Spätgotik (16. Jahrhundert) San Pedro y La Inmaculada Concepción, letzte Schnitzerei (gegen 1849) des Bildschnitzers aus Teneriffa Fernando Estévez (1781-1854) Die Gruppe von La Piedad, von Lázaro González (17. Jahrhundert) Ein Bildnis von San José (Schule von Genua des 17. Jahrhunderts). Als Malereien sind zu finden: Der berühmte San Juan Evangelista, von Cristóbal Ramírez, an dem, laut Tradition, 1648 Blutexsudate zu beobachten waren. En großes Gemälde von Cristóbal Hernández de Quintana (1651-1725), mit dem Titel Cuadro de Las Ánimas. Der Tempel weist auch zahlreiche Goldschmiedearbeiten auf, wie die Große Monstranz von dem Marquis von Bajamar und die des Corpus, mehrere Retabel und einen wunderschönen Chor, der in dem ersten Drittel des 18. Jahrhunderts von Rodríguez Bermejo geschnitzt wurde.
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Santa Cruz de Tenerife
La Laguna
Tegueste
Tacoronte
El Zauzal
La Matanza de Acentejo
La Victoria de Acentejo
Santa Ursula
Puerto de la Cruz
La Orotava
Los Realejos
San Juan de Rambla
La Guancha
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Garachico
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Buenavista del Norte
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Vilaflor
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El Rosario

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